Gottesanbeterinnen sind sehr interessante und überaus mysteriöse Insekten zugleich. Die verschiedenen Arten dieser Insekten, die auch Manditen genannt werden, stammen aus Afrika oder aus Asien. Die Gestaltung eines Terrariums für diese Insekten sollte die Besonderheiten dieser Lauerjäger berücksichtigen.

Charakteristisch für Gottesanbeterinnen ist, dass sie den ganzen Tag nahezu regungslos auf ihre Beute warten. Ihre Tarnung ist dabei perfekt zwischen Ästen und Blättern. Kommt ein Beutetier in die Nähe der Gottesanbeterin, schlägt sie erbarmungslos zu und verspeist das Beutetier noch an Ort und Stelle.

Äste und Blätter – das ist ein gutes Stichwort dafür, wie ein Terrarium für Gottesanbeterinnen aussehen sollte. Wenn man einmal ganz simpel betrachtet, sollte ein solches Terrarium vollgestopft sein mit Ästen und mit Blättern. Einen Unterschlupf benötigt eine Gottesanbeterin nicht. Dafür muss der Deckel des Terrariums für die Gottesanbeterin speziell präpariert sein.

Worauf man bei der Wahl des Terrariums, der kompletten Einrichtung und vielen weiteren Aspekten schauen muss, verraten wir dir in diesem Ratgeber. Außerdem beantworten wir am Ende des Artikels die Fragen unserer Leser in einem kleinen FAQ-Bereich. Wer diesen Ratgeber aufmerksam liest, kann ohne große Bedenken sein erstes Gottesanbeterinnen-Terrarium kaufen. So viel sei schon mal versprochen!

Gottesanbeterinnen-Terrarium-Checkliste:

Wer sich ein Terrarium zur Haltung von Gottesanbeterinnen zulegen möchte, braucht einiges an Einrichtungsgegenständen und Technik. Damit du beim Kauf nichts vergisst, haben wir ein kleine Checkliste erstellt:

  • Äste
  • Fliegennetz (Gaze)
  • Rückwand
  • Bodengrund
  • kleine, ungiftige Pflanzen
  • Wassernapf
  • Thermometer
  • Hygrometer
  • Beleuchtung für Licht & Wärme
  • Zeitschaltuhr
Weiterhin braucht man zur Fangschrecken-Haltung noch eine Sprühflasche sowie eine lange Pinzette. Außerdem sollte man das Gottesanbeterinnen-Terrarium vor dem Einzug mindestens zwei Tage warmlaufen lassen. So kann man noch einmal in Ruhe prüfen, ob alles ordnungsgemäß funktioniert oder man noch nachbessern muss

Optik und Handhabe:

Fangschrecke-als-Haustier

Wie die Terrarien von der Form her aussehen, spielt hier eine eher untergeordnete Rolle. Hier unterscheiden sich die Terrarien von Züchtern und von Fans dieser Insektenart recht deutlich. Denn die Halter, die ihre Gottesanbeterinnen als Ausstellungsstücke in ihrer Wohnung platzieren möchten, legen natürlich auf die Optik des Terrariums und darauf, dass dieses auch in ihre Wohnlandschaft passt, sehr großen Wert.

Während bei den Züchtern die einfache Handhabe im Vordergrund steht, spielt die Optik bei den Fans, die möglichst viel Einsicht in die Terrarien genießen möchten, eine große Rolle. Bei letzteren ist es auch wichtig, dass die „Innenausstattung“ der Terrarien entsprechend, so abgestimmt ist, dass die Gottesanbeterin auch erspäht werden kann. Dies ist allerdings von Natur aus sehr schwer, da Gottesanbeterinnen Genies der Tarnung sind.

Eines, was auf jeden Fall im Vordergrund stehen sollte, ist die einfache Pflegemöglichkeit des Terrariums. Dies ist sehr wichtig, da zum Beispiel die abgestreifte Haut der Gottesanbeterinnen entfernt werden solle, was sonst die Natur erledigt. Auch die Äste und die Blätter sollten hin und wieder ausgetauscht werden. Denn diese halten schließlich in dem geschlossenen kleinen Biotop von einem Terrarium nicht ewig.

Gut zu wissen:
Wer günstig starten möchte, kann sich einen sogenannten Mantis-Quader zulegen. Die kleinen Kunststoff-Terrarien eignen sich für die Aufzucht und Haltung von kleinen bis mittelgroßen Arten. Außerdem lassen sie sich leicht reinigen und sind sehr robust. Sie stellen den perfekten Einstieg in das Hobby Gottesanbeterinnen-Haltung dar. Dies führt zu einem hohen zeitlichen als auch finanziellen Aufwand. Geld sparen lässt sich so leider nicht.

Optimale Größe finden:

Wie groß ein Terrarium für eine Gottesanbeterin sein soll – darüber streiten sich gerne die Fachleute. Wer in ein Zoogeschäft geht, der wird selbst hier auf unterschiedliche Meinungen der Mitarbeiter treffen. Zunächst ist die Frage der Größe von einem solchen Terrarium abhängig von der Größe der Wohnung, in der das Terrarium letztlich aufgestellt wird.

Fachleute greifen bei der Beratung hinsichtlich der Größe von einem solchen Terrarium auf Erfahrungswerte zurück. Ein Aspekt dabei ist die Handhabe des Behälters bei der Fütterung und der Säuberung. Sowohl Fütterung und Säuberung sollten möglichst schnell gehen.

Da die meisten Gottesanbeterinnen Arten Lauerjäger sind, also fast regungslos auf ihre Beute an einem Ort verharren, ist es nicht nötig diesen Insekten ein riesiges Terrarium aufzustellen. Denn Spaziergänge im Terrarium unternimmt eine Gottesanbeterin nur sehr selten. Die größten Platzansprüche hat eine Gottesanbeterin bei ihrer Häutung.

Was man wissen sollte ist, dass Gottesanbeterinnen sich mehrmals in ihrem Leben häuten im Rahmen ihrer verschiedenen Entwicklungsstadien. In der freien Natur hängen die Gottesanbeterinnen zur Häutung kopfüber an Äste.

In einem Terrarium hängt sich die Gottesanbeterin meist an die Decke des Terrariums. Daher sollte der Deckel des Terrariums entsprechend ausgestattet sein. Im Idealfall ist der Deckel mit einem Fliegengitter versehen. In die kleinen Öffnungen kann sich die Gottesanbeterin einhacken und herunterhängen lassen.

Gut zu wissen:
Fachleute raten zu einer Rechenweise von 3 x 3 x 4 wenn es um die Größe von einem Terrarium geht. Das heißt: Die Terrariumlänge sollte so groß sein, wie 3x die Endgröße einer ausgewachsenen Gottesanbeterin. Gleiches trifft auf die Terrariumbreite zu. Für die Ermittlung der Terrariumhöhe wird die Endgröße der ausgewachsenen Gottesanbeterin mal 4 genommen. Bei der Gruppenhandlung rechnet man + 25 Prozent pro Insekt je Seite.

Das Material fürs Gottesanbeterinnen-Terrarium:

Gottesanbeterin-Terrarium

Es gibt verschiedene Materialien, aus denen ein Terrarium für Gottesanbeterinnen bestehen kann. Der Klassiker ist Glas. Hierbei sind entweder die Glasplatten miteinander verklebt oder sie werden von einem Rahmen aus Metall gehalten.

Der größte Vorteil von einem solchen Terrarium ist natürlich das, was sich da im Inneren abspielt, jederzeit beobachtet werden kann. Zudem lassen sich Terrarien aus Glas sehr gut reinigen und sie sind lichtdurchlässig und wasserfest.

Der Deckel von einem solchen Terrarium muss allerdings durch Gaze ersetzt werden. Grund dafür ist, dass Glas keine UV-Strahlung durchlässt. Bei Glas-Terrarien ist die Nachrüstung oder der Austausch von Belüftungskomponenten nicht so einfach. Es gibt nur wenige und vor allem genormte Öffnungen, die dafür vorgesehen sind. Größere Belüftungskomponenten können nicht eingesetzt werden.

Ebenfalls von Nachteil ist das hohe Gewicht von solchen Terrarien. Sie können nicht mal schnell beim Saugen, Bodenwischen oder Renovieren etc. beiseite gerückt werden. Alternativ kann für die Haltung von Gottesanbeterinnen auch ein Terrarium aus Grobspanplatten oder Hartschaumplatten verwendet werden.

Ebenso eignen sich Terrarien aus Aluverbundplatten. Allerdings geben diese Glas-Alternativen keinen guten Rundumblick in die Lebensumgebung der Gottesanbeterinnen und machen es noch schwerer diese zwischen den Ästen und den Blättern zu entdecken. Wer besonders günstig starten möchte, kann sich auch einen sogenannten Mantis-Quader aus Kunststoff zulegen.

Diese kleinen Kunststoff-Terrarien sind günstig in der Anschaffung, sehr robust und lassen sich leicht reinigen. Gerade für Einsteiger oder preisbewusste Shopper eine gute Wahl. Nicht zuletzt, da man die Boxen bei der Anschaffung eines größeren Terrariums, gut zur Zucht nutzen kann.

Gut zu wissen:
Ein Terrarium aus Gaze ist nicht wirklich eine gute Alternative für die Haltung von Gottesanbeterinnen. Lediglich der Deckel des Terrariums sollte mit Gaze oder mit einem Fliegengitter ausgestattet werden, damit die Gottesanbeterinnen sich bei der Häutung daran festklammern können.

Die Belüftung ist entscheidend:

Wie gut oder wie lange sich Blätter und die übrige aus Naturmaterialien bestehende „Deko“ von einem Gottesanbeterinnen Terrarium hält, ist abhängig von der Belüftung. Es gibt für Terrarien mehrere Belüftungskomponenten zu kaufen. Ganz wichtig ist, dass Stauluft in einem Terrarium verhindert wird.

Diese kann den Gottesanbeterinnen in einem Terrarium sehr schaden. Denn solche Gegebenheiten sind den Gottesanbeterinnen in ihrer natürlichen Umgebung fremd. Diese Insekten sind auch was Luftveränderungen, insbesondere schlechte Luft oder genauer gesagt Stauluft angeht, nicht anpassungsfähig.

Zudem wachsen bei Stauluft im Terrarium schnell schädliche Keime heran, die das gesamte Biotop umkippen und die Tiere verenden lassen. Mit Keimen werden Gottesanbeterinnen in ihrer natürlichen Umgebung nicht konfrontiert. Zudem können durch eine nicht sachgemäße Belüftung des Terrariums Schimmel und unangenehmer Geruch entstehen.

Gut zu wissen:
Selbst bauen ist nicht optimal. Denn kaum ein Laie kennt sich mit der optimalen Belüftung für ein Terrarium für Gottesanbeterinnen aus. Zudem ist es schwer an die passenden Teile heranzukommen. Die einzelnen Komponenten müssen in der Regel einzeln gekauft werden bei verschiedenen Händlern.

Gottesanbeterinnen-Terrarium richtig einrichten:

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Wer sein erstes Fangschrecken-Terrarium kaufen möchte, ist bei der Auswahl an Deko, Technik und Pflanzen schnell überfordert. Das muss aber gar nicht sein. Worauf es bei all diesen Aspekten ankommt, verraten wir dir kurz und knapp in den folgenden Absätzen.

Die Beleuchtung ist das A & O:

Eine nicht unwesentliche Rolle für das Wohlbefinden der Gottesanbeterinnen in einem Terrarium spielt das passende Licht. Da sich die Gottesanbeterin in der Natur meist tief im Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern verschanzt, muss die Lichtquelle für das Terrarium nicht allzu kräftig sein. Ein gewisses Maß an Beleuchtung des Terrariums ist dennoch nötig für das Überleben der Insekten zwecks Orientierung und Beutefang.

Wärme und Luftfeuchte müssen stimmen:

Eine große Bedeutung für die Haltung von Gottesanbeterinnen hat ein gutes Maß an Wärme. Als Richtwert gilt hier die Bedingung der Herkunftsregion der Art. Eine zu geringe Temperatur im Terrarium kann leicht dazu führen, dass sich der Stoffwechsel der wechselwarmen Tiere verlangsamt.

Und dies führt zu verlangsamten Wachstum und zu Verdauungsproblemen und zu Häutungsproblemen. Eine zu hoch gewählte Temperatur könnte indes dazu führen, dass die Insekten sich überhitzen. Die Gottesanbeterinnen benötigen sogar eine Nachtabsenkung der Temperatur im Terrarium. Dies ist vor allem wichtig, dass die Insekten in „Paarungslaune“ kommen.

Die optimalen Werte für die Wärme, die über eine kleine Heizanlage reguliert werden kann, liegen für Gottesanbeterinnen bei 20 °C. Alternativ kann statt einem Heizgerät auch eine entsprechende Beleuchtung angebracht werden. Auch die Sonne kann an vielen Tagen des Jahres als Wärmespender für die im Terrarium lebenden Gottesanbeterinnen genutzt werden. Zur Überprüfung der Temperatur sollte ein Thermometer genutzt werden.

Wichtig ist auch die richtige Luftfeuchtigkeit im Terrarium. Dieser Wert hat primär eine sehr starke Auswirkung auf den Wasserhaushalt der Insekten. Eine zu geringe Luftfeuchtigkeit im Terrarium kann leicht zu einer Dehydrierung führen.

Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit einer niedrigen Temperatur, begünstigt bei den Insekten Pilzerkrankungen. Auch wird wiederum die Häutung stark von der Luftfeuchtigkeit im Terrarium beeinflusst. Um die Luftfeuchtigkeit in einem Terrarium zu erhöhen, können wasserspeichernde Medien eingesetzt werden.

Ein regelmäßiges Versprühen von Wasser im Terrarium kann die Luftfeuchtigkeit gut regulieren. Zur Überwachung der Luftfeuchtigkeit sollte ein Hygrometer eingesetzt werden.

Der Bodengrund muss durchdacht sein:

Pflanzen-im- Gottesanbeterinnen-Terrarium

Der Bodengrund und Bodenaufbau in einem Terrarium für Gottesanbeterinnen sollte aus einer Mischung verschiedener Materialien bestehen. Hierzu gehören Sand, aber auch sogenannte Blähtonkugeln. Auf diese Schicht sollte Gärtnervlies gelegt werden.

Humus und Moos bilden dann die obere Schicht des Bodengrunds. Die Füllhöhe aus Sand und Blähtonkugeln sollte ca. 1 bis 2 cm hoch sein. Wenn noch ein Wasserreservoir mit eingebaut wird, sollte die Füllhöhe dieser Schicht ca. 2 bis 4 cm hoch sein.

Für den Fall, dass das Terrarium so aufgebaut ist, dass Seiten- und Rückwände auf den Terrariumboden aufgebaut sind, sollte die Befüllung des Bodengrunds mit Blähton erst über diesen Teilen beginnen. Auf diese Weise wird Verrottung und Schimmelbildung vermieden.

Als Nächstes wird das Gartenflies über die Sand- oder Blähtonschicht gelegt. Das Vlies verhindert das Eindringen von Futterresten und von Kot in den Blähton und verhindert somit Fäulnis. Das Vlies sollte dabei etwas größer sein, als die Grundfläche des Terrariums. Obendrauf werden Humus und Moos geschichtet.

Ohne vorgesehenes Wasserreservoir sollte der Bodengrund nicht stärker sein als 1 bis 3 cm. Auf diese Weise wird vor allem eine Verdunstung aus dem Blähton gewährleistet. Dank dieser Schichtung von verschiedenen Materialien für den Bodengrund, kann dieser auch recht einfach ausgetauscht werden. Dies ist vor allem durch das größere Vlies ohne Probleme und sehr schnell möglich.

Pflanzen sorgen nicht nur für die perfekte Optik:

Die eigentliche – optisch auch sichtbare – Einrichtung von einem Terrarium stellen die ins Terrarium integrierten Pflanzen dar. Es gibt die Möglichkeit das Innere von einem Terrarium für die Gottesanbeterinnen zum Teil mit echten und mit künstlichen Pflanzen zu bestücken. Dies erleichtert die Pflege allgemein. Denn es müssen nur die echten Pflanzenteile ausgetauscht werden.

Unabdingbar ist das Einbringen von echten Blättern. Diese Blätter sollten natürlich nicht von giftigen Pflanzen stammen. Überhaupt sollten giftige Pflanzenarten nicht als Einrichtung für das Terrarium von Gottesanbeterinnen verwendet werden. Wie bei der Temperatur und der Luftfeuchte für das Terrarium sollte man ich bei der Art der Pflanzen möglichst an den in der Heimat der jeweiligen Art der Gottesanbeterinnen.

Auf künstliche Äste sollte man möglichst verzichten. Die Äste kann man in kleinen Mengen im heimischen Wald holen. Es gibt auch Dekosets im Fachhandel zu kaufen. Diese Sets enthalten zum Teil auch exotische Hölzer. Neben Ästen sind auch Rindenstücke ideal geeignet für die Dekoration von einem Terrarium für Gottesanbeterinnen.

Ideal für die Bepflanzung von einem Terrarium für Gottesanbeterinnen geeignet sind Rankpflanzen. Hierbei kann es sich um Wilden Wein handeln, aber auch um andere Rankpflanzen und auch Stücke von Palmwedeln, die auch schon vertrocknet sein können.

Zu beachten ist, dass die Bepflanzung von einem Terrarium für Gottesanbeterinnen nie zu dicht sein darf. Die Insekten müssen auch eine Möglichkeit finden sich zu tarnen und in ihrer natürlichen Haltung zu verharren bis sie Beute machen. Es sollte ein gutes Mittelmaß gefunden werden zwischen Einsicht ins Terrarium und der Schaffung einer möglichst originalen Lebensumgebung für die Insekten.

Gut zu wissen:
Kaufen kann man sämtliche Utensilien für ein Terrarium für Gottesanbeterinnen online oder im Fachhandel. Nicht vergessen: Für die optimale Haltung von diesen Insekten sind auch viele kleine Utensilien nötig, wie eine Futterpinzette und ein Wassersprüher, mit dem man für die ideale Luftfeuchtigkeit in einem solchen Terrarium sorgen kann.

Unser FAQ zum Abschluss:

FAQ

Die Anschaffung und Einrichtung eines Gottesanbeterinnen-Terrariums ist gar nicht so einfach. Oft sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Immer wieder erreichen uns daher Fragen über Fragen. Das hat uns auf die Idee gebracht den Artikel mit einem FAQ zu beenden. So bekommst du noch einmal deutlich mehr Informationen als es je mit einem Fazit möglich wäre.

Wie hoch sind die Anschaffungskosten für Terrarium und Gottesanbeterin?

Passende Fangschrecken bekommt man in der Regel für 20 bis 40 Euro. Das reine Terrarium kostet je nach Ausführung zwischen 30 und 100 Euro. Die Ausstattung samt Technik verschlingt dann noch mal den gleichen Betrag. Es ergeben sich somit Anschaffungskosten von 70 bis 240 Euro. Wem das etwas zu teuer ist, kann sich näher mit der Haltung von Gottesanbeterinnen auf Zimmerpflanzen auseinandersetzen.

Wie kann man beim Kauf des Fangschrecken-Terrariums Geld sparen?

Die einfachste Variante ist es Kleinanzeigenportale und Zeitungsannoncen zu durchstöbern. Nicht selten lassen sich hier wahre Schnäppchen machen. Aber auch Versteigerungen oder B-Ware-Artikel sind eine gute Möglichkeit, um das Budget nicht zu sprengen. Allerdings sollte man keine minderwertige Ware kaufen. Schließlich befindet sich im Terrarium ein Lebewesen.

Worin unterschieden sich teure Glas-Terrarien von günstigen Kunststoffwürfeln?

Im ersten Moment denkt man an die Qualität. Die ist natürlich auch besser, aber nicht der Hauptgrund für den höheren Preis. Diese Terrarien besitzen meist verschließbare Aussparungen für Kabel oder man kann ein Schloss anbringen. Im Gegensatz zu Kunststoffwürfeln ist der Komfort also größer und die Optik einfach ansprechender. Wer sein Terrarium im Wohnzimmer platzieren möchte, sollte sich näher mit solchen Terrarien auseinandersetzen. Der Aufpreis ist es wert.