Stirnlappenbasilisk

Die auch als Federbuschbasilisken bezeichneten Echsen sind wirklich einzigartig und unverkennbar. Sie erinnern einen an drachenartige Fabelwesen, können über das Wasser laufen und sind zudem als Terrarienbewohner geeignet. Was man über die interessanten und völlig harmlosen Tiere wissen muss, verraten wir dir in diesem Artikel.

Dabei gehen wir sowohl intensiv auf die Haltung im Terrarium als auch die Art an sich ein. Schließlich gibt es noch viele weitere Merkmale, die die Stirnlappenbasilisken so besonders machen. Außerdem handelt es sich hier um eine relativ große und kräftige Echsenart mit eindrucksvollem Kopfsegel, die sich gut in Aqua- oder Regenwalterrarien macht.

Stirnlappenbasilisk-Steckbrief:

Bezeichnungen:Stirnlappenbasilisk (Basiliscus plumifrons) oder Federbuschbasilisk
Aussehen:Schlanker Körper mit kräftigen Beinen, Stirnlappen, dunkelgrüne bis blaugrüne Färbung, gelbe oder bläuliche Sprenkelung sowie Hautkämme bis zur Schwanzwurzel.
Größe:Gesamtlänge von 80 cm, wobei der Schwanz bis zu 55 cm lang ist.
Lebenserwartung:Bis zu 13 Jahre
Verbreitung:Regenwälder und Feuchtgebiete Mittelamerikas
Lebensweise:Tagaktiver Baumbewohner
Fortpflanzung:Eierlegend
Geschlechtsreife:Ab dem 18. Monat
Artenschutz:nein
Haltung:Paar oder Gruppe mit 1 Männchen
Terrarientyp:Regenwald- oder Aquaterrarium
Temperatur:Tagsüber 30 °C, Sonneninseln 40 °C, Nachts 22 °C & Wasser 25 °C
Luftfeuchtigkeit:70 bis 90 %
Futter:Allesfresser mit starkem Fokus auf tierischer Kost (Futterinsekten, junge Mäuse, Fische, Schnecken, Früchte & Blüten)
Schwierigkeitsgrad:Fortgeschrittene
Besonderheiten:Kann übers Wasser laufen, schwimmen und sehr gut klettern.

Möchtest du mit der Haltung des Stirnlappenbasilisks beginnen?

Ergebnis

Loading ... Loading ...

Merkmale & Aussehen:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Diese Echse ist eine große aus Mittelamerika stammende Art der Basilisken. Sie wird bis zu 80 cm lang, wovon der Schwanz etwa 50 bis 55 cm einnimmt. Der Name ist hier Programm. So verfügen die Tiere über einen Stirnlappen. Besonders bei den Männchen ist dieser stärker ausgeformt und erinnert bei genauerer Betrachtung an ein Kopfsegel.

Der Körper lässt sich als schlank mit sehr kräftigen Beinen beschreiben. Vergessen darf man dabei keinesfalls die langen Zehen und Hautlappen auf dem Rücken und Schwanz. Die Färbung der Tiere geht von Dunkelgrün, über Smaragdgrün bis hin zu einem Blaugrün. So oder so werden die Schuppen immer heller, so näher sie sich der Bauchseite nähern.

Der Rücken der eindrucksvollen Tiere ist mit Sprenkelungen in den Farben Gelb oder Blau versehen. Die dort befindlichen Hautkämme können bis zu 5 cm hoch werden und lassen sich von sogenannten Knochenspangen stützen. Wer genau hinsieht, wird feststellen, dass die Basilisken normalen Leguanen im Erscheinungsbild stark ähneln.

Interessant ist in puncto Aussehen noch der Geschlechtsdiphormismus. So sind bei den Weibchen die Hautkämme auf dem Rücken kleiner. Was außerdem auch für den Stirnlappen gilt. Zudem ist der Lappen am Hinterkopf um ein Vielfaches kleiner und erinnert hier kaum an ein Kopfsegel.

Gut zu wissen:
Erst ab einem Alter von 7 bis 12 Monaten bilden sich die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Aussehen. Vorher ist es fast unmöglich die Geschlechter der Tiere zu bestimmen.

Verbreitung & natürlicher Lebensraum:

Federbuschbasilisk

Das Zuhause der Stirnlappenbasilisken sind die Regenwälder und Feuchtgebiete Mittel- und Südamerikas. Dabei trifft man die Echsen vor allem in den Ländern Honduras, Costa Rica sowie Panama an. Die tagaktiven Echsen lieben Bäume, Farne und Sträucher in der Nähe von Gewässern.

Schließlich können die Echsen tauchen, schwimmen und aufrecht über das Wasser laufen. Den reinen Boden meiden die Stirnlappenbasilisken aber so weit es nur möglich ist. Lediglich zur Jagd oder Aufnahme von Futter findet man sie direkt am Boden.

Noch immer werden hierzulande viele Wildfänge angeboten. Diese kennen aber das freie Leben in den Wäldern und rebellieren daher bei der Haltung in Terrarien stark. Oft verletzen sich die Tiere dann den Scheiben, da sie versuchen durch diese hindurch zu rennen. Aufgrund dieses Umstands sollten keine Wildfänge importiert werden.

Gut zu wissen:
In den Tropen Mittel- und Südamerikas lebt nicht nur der Federbuschbasilisk. So trifft man dort auch auf Helm- oder Kronenbasilisken. Beide Arten werden ebenfalls gerne im Terrarium gehalten.

Lebensweise & Verhalten:

Stirnlappenbasilisk im Zoo

Die Echsen gelten als tagaktive Bewohner von Bäumen, Sträuchern und Farnen. Am liebsten halten sie sich in der Nähe von Gewässern aller Art auf. Dort treffen sie auf ein reichhaltiges Angebot von Essbarem. Dabei machen die Basilisken auch keinen Halt vor größeren Insekten oder gar kleineren Echsen. Selbst Frösche, Fische, Blätter und Blüten werden vertilgt.

In der freien Wildbahn sind die mittelgroßen Echsen aus der Familie der Leguanartigen begehrte Beutetiere. So versuchen Schlangen oder Krokodile häufig ihr Glück. Allerdings sind auch verschiedenste Vögel und andere Raubtiere hinter den Basilisken her.

Das Verhalten der Tiere lässt sich als quirlig und manchmal schon fast als rastlos beschreiben. In den Wäldern leben die Tiere in kleinen Gruppen zusammen. Sie pflanzen sich das ganze Jahr über fort und werden außerhalb von Terrarien selten älter als 8 Jahre.

Gut zu wissen:
Um vor Schlangen und anderen Fressfeinden fliehen zu können, rennen die Tiere nicht nur über das Wasser. Werden sie auf einem Ast in der Nähe von Gewässern attackiert oder in die Enge getrieben, springen sie einfach ins Wasser. Dort tauchen sie bis zum Grund hinab und verbleiben dort einige Zeit. Schon ist der Angreifer erfolgreich abgeschüttelt.

Stirnlappenbasilisk-Haltung kurz & knapp erklärt:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Wer mit der Haltung dieser Echsen beginnen möchte, braucht einiges an Fachwissen, Erfahrung und finanziellem Budget. Schließlich fällt das künftige Terrarium eher groß aus, was auch für die Gesamtlänge der Tiere gilt.

Da es wenig Fachliteratur am Markt gibt, kann man nicht alles in Büchern oder Zeitschriften nachlesen. Gerade hier ist Erfahrung in der Haltung und Pflege von Echsen Gold wert. Ein weiterer Punkt der gegen die Haltung dieser Tiere von Anfängern spricht. Aber auch die Haltungsbedingungen an sich haben es in sich.

So benötigt man entweder ein Regenwald- oder noch besser ein richtiges Aquaterrarium. So oder so machen Terrarien mit großer Wasserlandschaft mehr Arbeit als zum Beispiel ein Wüstenterrarien. Außerdem braucht man zum Erreichen der Luftfeuchtigkeit eine Beregnungsanlage oder einen Luftbefeuchter.

Ein Stirnlappenbasilisk ist kein Einzelgänger. Aufgrund dieser Tatsache sollte er nicht allein in einem Terrarium gehalten werden. Sinnvoll sind Gruppen mit einem Männchen, aber auch die paarweise Haltung ist möglich.

Terrarium:

Das Terrarium für ein Paar sollte mindestens 2 Meter lang, 1 Meter breit und 2 Meter hoch sein. Man kann sich dabei für ein Regenwald- oder alternativ ein Aquaterrarium entscheiden. Die meisten werden wohl zum Regenwaldterrarium mit Wasserbecken greifen. Empfehlenswert ist ein Wasserbecken mit einer Tiefe von 12 bis 15 cm und einer Mindestlänge von 60 cm.

Da die Tiere gut klettern können und in der Natur fast ausschließlich auf Bäumen anzutreffen sind, braucht man viele Kletteräste. Diese sollten sowohl senkrecht als auch waagrecht angebracht werden. Eine Strukturrückwand sorgt für weitere Klettermöglichkeiten.

Sinnvoll ist es zudem robuste und große Pflanzen in die Gestaltung des Terrariums mit einzubeziehen. Diese dienen den Tieren häufig als Sichtschutz und zusätzliche Rückzugsmöglichkeit. Außerdem machen sich Steine oder andere kleinere Felsenaufbauten gut, damit sich die Tiere ausgiebig sonnen können.

Abgerundet wird die Unterkunft mit einem 5 bis 10 cm hohen feuchtigkeitsspeichernden Substrat. Dies und die zu installierende Beregnungsanlage sorgen für ausreichend Luftfeuchtigkeit im Terrarium. Aber auch ein Luftbefeuchter oder ein kleiner Wasserfall sind eine Möglichkeit für ausreichend Feuchte in der Luft zu sorgen.

Klimagestaltung:

Auf das richtige Klima kommt es an. So sollte sich die Temperatur am Tag um die 30 Grad Marke bewegen. Im Bereich der Sonneninseln sind auch Temperaturen bis zu 40 °C vollkommen im Rahmen. Nachts hingegen reichen 22 °C völlig aus. Die Temperatur des Wassers sollte um die 25 °C liegen.

Die Werte auf der Luftfeuchtigkeitsskala liegen bei Regenwaldbewohnern traditionell ganz weit oben. So müssen Werte von 70 bis 90 % erreicht werden. Damit dies auch ohne großen Aufwand gelingt, ergibt eine Beregnungsanlage Sinn. Alternativ kann man aber auch oft genug von Hand Wasser versprühen oder auf einen Luftbefeuchter setzen.

Damit das Tier sich wirklich wohlfühlt, braucht es ausreichend Licht. Eine UV-Bestrahlung von 12 bis 14 Stunden täglich ist absolute Pflicht. Vergessen darf man dabei aber keinesfalls die Wärmespots im Terrarium. Je nach Zuhause ist manchmal sogar noch eine Heizung eine gute Wahl, um die benötigten Temperaturen zu erreichen.

Futter:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Gefüttert werden die Stirnlappenbasilisken etwa alle 2 Tage. Mehr als 4 Nahrungsgaben pro Woche sind nicht nötig und können sogar zur Überfütterung der Tiere führen. Dies gilt aber nur für adulte Exemplare. Trächtige Weibchen und Jungtiere können öfter gefüttert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass man einen abwechslungsreiches und ausgewogenes Futter gibt.

Der Hauptbestandteil sollten Futterinsekten sowie Fische und junge Mäuse sein. Aber auch Schnecken bieten sich an. Klassiker im Bereich der Terraristik wie Grillen, Heuschrecken, Wachsmotten oder Zophobas-Larven können bedenkenlos verabreicht werden. Ab und zu sollte man ein paar Blüten oder Früchte geben.

Wer den Tieren etwas Gutes tun möchte, setzt dabei noch auf Vitamin- oder Mineralstoffpräparate. Ob man die Futterinsekten im Fachhandel kauft oder im Sommer von unbehandelten Wiesen fängt, ist nicht entscheidend. Eine Trinkschale benötigt das Tier nicht, da es seinen Flüssigkeitsbedarf über Wassertropfen deckt.

Fortpflanzung & Zucht:

Federbuschbasilisken paaren sich zu jeder Jahreszeit. Nach dem Geschlechtsakt ist das Weibchen etwa 40 bis 45 Tage trächtig bevor es bis zu 15 Eier legt. Aus diesen schlüpfen dann nach rund 60 bis 75 Tagen die Jungtiere. Deren Schlupfzeitpunkt ist maßgeblich von der Inkubationstemperatur abhängig.

Bereits beim Schlupf sind die Tiere relativ groß. Nämlich ganze 12 cm und bringen dabei bereits ein Gewicht von 2,5 Gramm auf die Waage. Nach rund 5 bis 6 Wochen häuten sich die kleinen Basilisken zum ersten Mal. Ab der Hälfte des zweiten Lebensjahrs gelten die Echsen als geschlechtsreif.

Im Großen und Ganzen lässt sich über die Vermehrung sagen, dass diese unter guten Haltungs- und Zuchtbedingungen sehr gut klappt. Die Tiere sind sehr fortpflanzungsfreudig und können mehrmals im Jahr ein Gelege voll Eier produzieren. Wer es in puncto Zucht wirklich erst meint, sollte sich einen Brutapparat anschaffen. Mit diesem stehen die Chancen größer, dass die Eier durchkommen und Junge schlüpfen.

Kaufen:

Wer sich einen Stirnlappenbasilisken für das heimische Terrarium kaufen möchte, muss beim Erwerb auf die unterschiedlichsten Dinge Acht geben. Ansonsten droht nämlich absolute Fehlkaufgefahr. Der erste Grundsatz beim Erwerb von Terrarientieren lautet Zeit. Keinesfalls sollte man sich vom Händler oder Züchter unter Druck setzen lassen. Wer sich unschlüssig ist, sollte lieber vom Kauf absehen. Worauf es hierbei ankommt, steht im Folgenden beschrieben:

  • Wohlgenährt
  • Klare, leuchtende Augen
  • Keine Verletzungen
  • Kräftige Schwanzwurzel
  • Saubere Kloake
  • Nicht verschleimter Maulinnenraum

Natürlich existieren auch ein paar Merkmale, wo die Alarmglocken angehen sollten. Die künftigen Haustiere dürfen kein hypernervöses Verhalten zeigen. Auch Parasiten jeglicher Form sowie ein apathisches Verhalten sind absolute No-Gos. Das Gleiche gilt für verkrustete, entzündete oder gar eingefallene Auge.

Auch Deformationen, steife Gelenke oder Gliedmaßen sind problematisch. Des Weiteren sollte der Federbuschbasilisk nicht abgemagert sein oder Schwellungen im Bereich des Kiefers besitzen. Wer eher weniger Erfahrung mit Echsen hat, sollte vom Erwerb von Wildfängen absehen.

Schließlich sind diese häufig mit Tier oder Naturschutzproblemen versehen. Außerdem lässt sich sagen, dass solche Basilisken meist in einem schlechten Allgemeinzustand sind. Die Tiere leiden also häufig unter Parasitenbefall, Austrocknung & Abmagerung.

Achtung, aufgepasst:
Neue Stirnlappenbasiliken sollte man zu Beginn immer für etwa 2 Monate in ein Quarantäne-Terrarium verfrachten. Hier sollte man die Tiere dann gründlich auf Ektoparasiten (Milben und Zecken), Endoparasiten (Würmer und Einzeller) und andere Krankheiten untersuchen. Gegebenenfalls ist die Behandlung durch einen fachkundigen Reptilien-Tierarzt Pflicht.

Unser FAQ über Stirnlappenbasilisken:

FAQ

Stirnlappenbasilisken sind wunderschön anzusehen und begeistern damit viele Menschen. Die Haltung ist zwar eher etwas für erfahrene Reptilienhalter, trotzdem bekommen wir laufend Fragen über diese Echse gestellt. Schließlich hat uns das dazu veranlasst im Folgenden ein kleines FAQ zu erstellen. So bekommst du noch mehr wertvolle Informationen.

Warum wird der Stirnlappenbasilisk häufig als Jesus-Christus-Echse bezeichnet?

Der Name geht auf eine einzige Fähigkeit der Federbuschbasilisken zurück. Die Tiere können nämlich nicht nur bestens schwimmen und tauchen, sondern sogar kurze Strecken über das Wasser zurücklegen. Möglich machen dies die verbreiterten Hautsäume auf den Zehen. Allerdings müssen die Echsen dazu aufrecht laufen, was ihnen den Namen Jesus-Christus-Echsen eingebracht hat.

Wie alt werden Federbuschbasiliken?

In Gefangenschaft können die Tiere ein Alter von 13 oder sogar 15 Jahren erreichen. Dies setzt natürlich ein dementsprechend gute Haltung voraus. In der freien Natur sterben die Tiere schon deutlich früher. Selten werden sie dort älter als 8 Jahre.

Wie können die Geschlechter unterschieden werden?

Bei den Stirnlappenbasilisken lassen sich beide Geschlechter anhand von äußeren Merkmalen relativ gut voneinander unterscheiden. Die männlichen Vertreter haben einen deutlich erkennbaren Stirnplapen, der in einen dreieckigen Lappen auf dem Hinterkopf übergeht. Außerdem sind die Kämme am Rücken und Schanz deutlich stärker ausgeprägt.

Natürlich besitzen auch weibliche Tiere einen Stirnlappen, jedoch ist dieser um ein Vielfaches kleiner. Allerdings befinden sich auf ihrem Schwanz oder Rücken keine Hautkämme oder sie sind nur leicht angedeutet. Ist man sich noch immer unsicher, kann man einen Blick auf die Schwanzwurzel werfen. Bei männlichen Tieren befinden sich dort sichtbar die Hemipenestaschen.

Wie verbreitet ist der Stirnlappenbasilisk in Deutschland?

Die Tiere sind nicht nur unter Terrarianern beliebt. Auch viele Zoos halten Federbuschbasilisken. Im deutschsprachigen Raum gibt es momentan rund 50 Institutionen, die die Tiere zeigen. Auch viele Terrarien in deutschen Wohnzimmern werden von diesen Echsen bevölkert. Allerdings handelt es sich dabei um erfahrene Halter, die viel Zeit und Mühe investieren.

Wer war der Entdecker der Stirnlappenbasilisken?

Das erste Mal wurden die Tiere im Jahre 1875 vom amerikanischen Zoologen Edward Drinker Cope beschrieben. Und zwar in einer seiner Publikation mit dem Schwerpunkt Reptilien in und um Costa Rica. Er war auch der Namensgeber dieser Echsen, die bis heute keine einzige Unterart besitzen.

Wie groß werden Stirnlappenbasilisken?

In der Regel erreichen die Tiere eine Gesamtlänge von 70 bis 80 cm. Der Schwanz nimmt dabei eine ganze Menge Platz in Anspruch. Häufig fallen 2/3 der gesamten Länge auf ihn. Kopf und Rumpf zusammen machen etwa 1/3 der Tiere aus, also bis zu 24 cm.

Wie oft sollte man Stirnlappenbasilisken füttern?

Gute Erfahrungen haben wir mit 4 Fütterungen pro Woche gemacht. Wer häufiger Nahrung ins Terrarium gibt, riskiert eine Überfütterung der Echsen. Dies gilt allerdings nicht, wenn es sich um Jungtiere oder trächtige Weibchen handelt. Diese können durchaus täglich gefüttert werden. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung und die Gabe von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten.

Lust auf mehr? Dann hol‘ dir jetzt exklusive Inhalte:

Wir verschicken keinen Spam & auch keine nervige Werbung!
Datenschutz